Gönderen Konu: Piko E10 110 boya çalışması (Eisenbahn Journal dergisi)  (Okunma sayısı 150 defa)

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Çevrimdışı Arda Tırmaş

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Eisenbahn Journal dergisinin Nisan sayısından bir boya çalışması
Çeviri yapmak isteyenler için yazıları da ekledim
Forumdaki boya çalışması eksikliğini bir nebze gidermek gerekiyor




Vorbild für diesen Gestaltungs-
vorschlag ist ein Foto von Ul-
rich Budde (rechte Seite), das
auf seiner Homepage www.bundesbahnzeit.de zu finden ist. Es zeigt die
110 106 am 9. September 1977, also mitten
in der Modellbahn-Epoche IV. Damals hatte
die Lok bereits ihre umlaufende Regenrinne
verloren und besaß nur über den Türen kur-
ze Regenschutzleisten. Außerdem war sie
neu lackiert worden – eben in „Freimann-
Blau“. Beim Vergleich mit anderen 110er-
Fotos der Homepage ist der Unterschied
deutlich zu erkennen.
 Weil die 110 106 damals noch ihre gro-
ßen Ursprungslampen besaß, dient das Mo-
dell einer Kasten-E 10 mit großen Laternen
und Dachrinne von Piko (Artikelnummern
51730 und 51731) als Basis dieser Bastelei
(Bild 1). Es gibt die Lok im Auslieferungs-
zustand der Epoche III wieder und muss
daher erst einmal etwas verändert werden.
Im ersten Schritt wird das Gehäuse
abgenommen, dann baut man Führerstän-
de und Lichtleiter aus. Leider sind, wie bei
mittlerweile praktisch allen Modellen aus
Fernost-Produktion, die Fenster ins Gehäuse



Das Original: 110 10 6-2 am 9. September 1977 mit E 2 7 5 3 bei Königsbach in Baden.





geklebt und lassen sich nicht entnehmen.
Um die Scheiben vor Farbe zu schützen,
müssen sie abgedeckt werden. Am einfachs-
ten verwendet man dafür Maskierfilm, den
man mit einem kleinen Holzspieß aufträgt,
der vorne leicht abgerundet wurde (Bild 2).
Die Pufferbohle der Piko-Lok ist nicht
für eine Zurüstung mit Kupplungsimitati-
onen vorbereitet. Deshalb muss die ange-
spritzte Kupplungsattrappe mit einem Mes-
ser entfernt werden. Anschließend bohrt
man ein Ein-Millimeter-Loch, das später
die Schraubkupplung aufnimmt. Brems-
und Heizkupplungen finden bei dieser Lok
unterhalb der Pufferbohle Platz.
Weil der größte Teil der Rahmenbe-
schriftung übernommen werden kann,
wird der Rahmen vor der weiteren Bearbei-
tung mit Maskierband abgeklebt. Anschlie-
ßend schleift man die erhaben mitgespritz-
ten seitlichen DB-Schilder ab (Bild 3).
Ebenfalls abgeschliffen werden muss
die Regenrinne. Bevor man sich darüber
hermacht, sollte man am Modell die Lüf-
ter mit Abdeckband schützen. Es empfiehlt
sich für diesen Bauschritt Schleifpapier fei-
ner Körnung zu verwenden. Wählt man zu
grobes, entstehen Kratzer auf dem Modell,
die verspachtelt werden müssen (Bild 4).
Ist die Dachkante rundum schön glatt,
wird das gesamte Dach mit Tamiya XF-83
„Medium Sea Gray“ lackiert. Anschlie-
ßend werden Isolatoren und Leitungen wie-
der braun beziehungsweise rot gestrichen
(Bild 5). Sobald alles trocken ist, wird das
Dach mit Maskierband in der passenden
Form abgeklebt (Bild 6).
Bevor es ans Blaulackieren des Lok-
kastens geht, müssen die kurzen Regenrin-
nen über den Türen nachgebildet werden.
Dazu verwendet man 0,3-Millimeter-Mes-
singdraht, der – beispielsweise mit Hilfe ei-
ner kleinen Lehre aus dem Militärmodell-
bau – auf die richtige Länge gebracht und
rechtwinklig abgebogen wird (Bild 7). Die
entstandenen Leisten befestigt man mit

Sekundenkleber auf ihrem Platz über den
Türen. Eine Regenrinne über den Stirn-
fenstern hatte die Vorbild-110 106 im Jah-
re 1977 nicht.
Das eigentliche „Freimann-Blau“ ent-
steht aus den Tamiya-Farben XF-8 „Flat
Blue“ und XF-2 „Flat White“. Als Mi-
schungsverhältnis habe ich hier 80 Prozent
Blau zu 20 Prozent Weiß gewählt. Man soll-
te die Mischung etwas heller ansetzen, als

die Lok später werden soll, weil der Farb-
ton durch das Patinieren noch leicht abge-
dunkelt wird. Empfehlenswert ist auch, vor
dem Lackieren der Lok eine kleine Farbpro-
be zu sprühen. So kann man den Farbton
genau auf das gewünschte Blau einstellen,
da es beim Vorbild natürlich sehr unter-
schiedliche Erhaltungszustände gab. Mit
der gemischten Farbe wird der Lokkasten
deckend lackiert (Bild 8




Wer die Lok gerne etwas stärker ge-
braucht darstellen möchte, hellt die Lackie-
rung in einem zweiten Durchgang auf, bei
dem etwa fünf Prozent mehr Weiß zuge-
setzt ist. Damt lassen sich von Regenwasser
und Sonne ausgebleichte Stellen schon bei
der Lackierung darstellen. Ist alles getrock-
net, wird eine Schicht Klarlack Tamiya XF-
86 „Flat Clear“ darübergesprüht (Bild 9).
Im nächsten Arbeitsschritt nimmt man
alle Maskierungen ab, anschließend ent-
fernt man die Betriebsnummern. Danach
wird die Pufferbohle zugerüstet.
Bevor man den schwarzen Teil des Ge-
häuses lackiert, muss alles oberhalb davon
abgeklebt werden. Danach spritzt man den
Rahmen mit XF-69 „Nato Black“ und legt
die Anschriften mit Spiritus wieder frei
(Bild 10).
Sobald die Abklebebänder entfernt
sind, können das DB-Emblem, die Be-
triebsnummern sowie der weiße Zierstreifen
angebracht werden. Sie alle sind Decals
(Nassschiebebilder) von Andreas Nothaft
(Bild 11).
Im letzten Arbeitsgang werden mit ei-
nem feinen Pinsel Details wie Lüfter und
Bremshebel bemalt. Abschließend wird,
um alles zu schützen, nochmals Tamiya XF-
86 „Flat Clear“ darübergesprüht (Bild 12).
Die Drehgestelle und Radsätze lackiert
man in der gleichen Farbe (Schwarz) wie
den unteren Teil des Gehäuses. Die vorher
ausgebauten Achsen werden dabei mit ei-
ner Kreisschablone aus dem Zeichenbedarf
abgedeckt, damit beim Lackieren nur die
Radscheibe und nicht die Lauffläche Lack
abbekommt. 
Im zweiten Arbeitsgang wird auf den
unteren Lokkasten und die Drehgestelle
eine Mischung aus den Farben UA714 und
UA 715 für Airbrush von Lifecolor verdünnt
und leicht lasierend aufgetragen. Dabei soll-
te man sehr behutsam sprühen, weil nur
Staub und Flugrostablagerung dargestellt
werden sollen. Wer möchte, kann zum wei-
terem Kontrast noch ein schwarzes Washing
auftragen, das sich in allen Vertiefungen der
Drehgestelle absetzt (Bild 13)




Dergiyi bu linkten indirebilirsiniz

https://www.hobbymagazines.org/magazines/29267-eisenbahn-journal-april-2020.html




« Son Düzenleme: Mart 20, 2020, 18:14:36 Gönderen: Arda Tırmaş »

Çevrimdışı Özcan

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Ynt: Piko E10 110 boya çalışması (Eisenbahn Journal dergisi)
« Yanıtla #1 : Mart 25, 2020, 04:01:52 »
Paylaşım için teşekkürler.

Sanırım elimdeki SNCF BB17000 --> TCDD E40000 dönüşümü için buna benzer bir yöntem izlemem gerekiyor.

Ah bir de şu loko üstü TCDD beyaz harf ve yazıları çözsem.
Beyaz çıkartma yapması zor. Çıkartma olmadan maske ile vb boyaması da imkansız.

Allahtan önde ve arkadaki kanatlı TCDD logosu, Türk Bayrağı ve Loko seri no'yu Almanya'dan Kuswa'dan yaptırabildim.

Özcan